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12.02.2010: Stiftung verdreifacht Fördergelder für das Programm „Menschen mit Demenz in der Kommune“

500.000 Euro verfügbar - Anträge nur noch bis Ende Februar möglich

„Wie verwandeln wir unsere Dörfer, Städte und Gemeinden in Orte, die ein besseres Leben mit Demenz ermöglichen?" - so die zentrale Frage des von der Aktion Demenz durchgeführten Förderprogramms. Auf Grund der überwältigenden Resonanz auf die erste Ausschreibung im Jahr 2008 hat der Träger des Programms, die Robert Bosch Stiftung, eine zweite Auflage genehmigt.

Eine halbe Million Euro steht somit für Projekte bereit, in denen das Thema Demenz in einem zivilgesellschaftlichen Rahmen aufgegriffen wird. Gesucht werden Konzepte, welche die Begegnung von Menschen mit und ohne Demenz fördern, auf alltagspraktische, nachbarschaftliche Hilfe und Austausch setzen und Menschen mit Demenz und deren Angehörigen die Teilhabe am kommunalen Leben ermöglichen.
Kommunen und lokale Initiativen mit kommunaler Unterstützung können sich um eine finanzielle Bezuschussung von Projekten bis zu einem Betrag von 15.000 Euro bewerben. Anträge auf eine Projektförderung können bis zum 28. Februar 2010 bei Aktion Demenz e.V. eingereicht werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie Zugriff auf die erforderlichen Antragsformulare finden Sie unter www.aktion-demenz.de.

Bei der ersten Auflage des Programms wurden im Jahr 2008 ca. 160.000,00 Euro ausgeschrieben und Projekte in
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg (BE), Bocholt (NW), Bremen (HB), Freiburg (BW), Gelsenkirchen (NRW), Hamburg-Eppendorf (HH), Laubach (HE), Nieder-Olm (RP), Oberndorf a.N. (BW), Radebeul (SN), Sonnenbühl (BW), Tarmstedt (NI), Weilheim (BY), gefördert.
„Besonders erfreulich ist es, dass eine ganze Reihe der nicht geförderten Projekte der 1. Auflage dennoch engagiert Teile der Planungen oder sogar gesamte Konzepte durchgeführt haben - bzw. noch dabei sind - angeregt durch den Impuls des Programmes", so Professor Reimer Gronemeyer, der 1. Vorsitzende der Aktion Demenz.

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