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03.03.2010 Über 200 Kommunen für einen besseren Umgang mit Demenz: Große Resonanz auf die Neuauflage des Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung

Die Bewerbungsfrist für das Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung „Menschen mit Demenz in der Kommune" ist abgelaufen. Eine halbe Million Euro stehen diesmal für lokale Projekte bereit, in denen das Thema Demenz in einem zivilgesellschaftlichen Rahmen aufgegriffen wird. Gefragt sind gemeinwesen-orientierte Ansätze und Konzepte, welche die Begegnung von Menschen mit und ohne Demenz fördern, auf alltagspraktische Hilfe und Austausch setzen und Menschen mit Demenz und deren Angehörigen mehr Teilhabe am kommunalen Leben ermöglichen.

Die Durchführung des Programms obliegt „Aktion Demenz" e.V. Die mit einer klaren zivilgesellschaftlichen Ausrichtung bundesweit agierende Initiative nimmt derzeit eine erste Bearbeitung der eingegangenen Bewerbungen vor. Auf dieser Basis werden die Anträge dann durch ein Expertengremium evaluiert. Aufgrund der auch in der neuen Runde regen Beteiligung aus allen Teilen Deutschlands wird die Vergabe der jeweils bis zu 15.000 € hohen Förderungen voraussichtlich im Sommer vorgenommen. Die Robert Bosch Stiftung und der Verein Aktion Demenz e.V. freuen sich sehr über das Interesse der Kommunen, welches einen weiteren Schritt zu einem besseren gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Demenz markiert. „Es zeichnet sich ein Aufbruch ab. Der Umgang in den Kommunen wird künftig anders aussehen: Wir dürfen uns nicht nur auf medizinisch-pflegerische Antworten beschränken. Betroffene und ihre Angehörigen brauchen eine neue soziale Offenheit in ihrer Umwelt. Eine 'sympathische' kommunale Atmosphäre kann den Verlauf der Demenz mildern, kann die Folgen für Betroffene und ihre Angehörigen leichter machen", so der 1. Vorsitzende der Aktion Demenz, Professor Reimer Gronemeyer.

Die hohe Bedeutung des Themas - auch in kultureller und sozialer Hinsicht - drückt sich auch im neuen Heft von SPIEGEL WISSEN aus, das sich ausschließlich mit dem Thema Demenz beschäftigt: von der Prävention über die Entstehung bis hin zu den Folgen für Betroffene, Angehörige, Pfleger, Ärzte und Gesellschaft. Neben Ärzten, Politikern und weiteren Experten kommen vor allem auch Betroffene und Angehörige zu Wort. Zudem hat sich SPIEGEL-Redakteurin Annette Bruhns auf die Spuren der Bemühungen um den Aufbau "demenzfreundlicher Kommunen" und der Aktivitäten von Aktion Demenz begeben. Die Ergebnisse ihrer Recherchen hat sie im Beitrag "Akzeptanz-Revolution in Köpfen und Kommunen" zusammengefasst.

> Erfahren Sie mehr über das Förderprogramm.

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