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22.11.2011 Aktion Demenz e.V. ausgezeichnet als „Ort im Land der Ideen“: Die Herausforderung Demenz braucht ein Miteinander aller gesellschaftlichen Kräfte

Museumsführungen für Menschen mit und ohne Demenz, eine Beratungsstelle mitten in der Einkaufspassage, gemeinschaftliche körperliche Bewegung – das alles sind Ansätze, wie Menschen mit Demenz in unsere Gesellschaft eingebunden werden können. Diskutiert wurden solche Projekte vergangenen Freitag bei einem Symposium in Darmstadt. Kooperationspartner des Veranstalters G-Plus war die Aktion Demenz e.V., die zudem als „Ausgewählter Ort 2011“ ausgezeichnet wurde und aktuell für die Wahl zum Bundessieger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ in der Kategorie Gesellschaft nominiert ist.

Über 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren der Einladung zum Symposium: Wege aus der Isolation - Teilhabe von Menschen mit Demenz an der Evangelische Hochschule in Darmstadt gefolgt.

In Fachbeiträgen und Projektberichten wurden (inter-)nationale Ideen und Ansätze vorgestellt -  bürgerschaftliches Engagement und Netzwerke in den unterschiedlichsten Facetten.
Die Aktion Demenz erhielt für die Impulsgebung zu „Demenzfreundlichen Kommunen" im bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen" die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2011“ verliehen. Damit ist die bundesweite Initiative einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten prämiert werden. Anlässlich der Preisverleihung betonte Verena Cruz von der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: „Aktion Demenz setzt Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung und fördert zivilgesellschaftliches Engagement. Dies stärkt unsere soziale Struktur. Mit großem Engagement und Leidenschaft wird die Innovationskraft Deutschlands sichtbar und wichtige Impulse für heute und morgen gegeben.“

Menschen mit Demenz werden in Deutschland immer noch stigmatisiert. Dem entgegenzuwirken und einen Bewusstseinswandel, ein neues soziales Miteinander anzuregen, ist das Ziel der Aktion Demenz. Dafür werden Personen aus allen Bereichen der Gesellschaft gewonnen, die sich mit eigenen Projekten – von Kunstvermittlung über Öffentlichkeitskampagnen bis hin zur Etablierung von Demenzpaten – in ihrer Gemeinde für einen toleranten Umgang sowie die Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen einsetzen. Durch das von der Aktion Demenz durchgeführte Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung „Menschen mit Demenz in der Kommune“, konnte dieses Engagement nicht nur ideell, sondern für 50 ausgewählte Initiativen auch finanziell unterstützt werden.

Professor Reimer Gronemeyer, erster Vorsitzende der Aktion Demenz, kommentierte die Auszeichnung: „Wir freuen uns, dass sich inzwischen so viele Kommunen mit uns auf den Weg gemacht haben - und über die Auszeichnung dieses Engagements. Die Herausforderung Demenz kann auch als Chance begriffen werden auf dem Weg zu einer demenzgerechteren und insgesamt menschenfreundlicheren Lebenswelt – zu demenzfreundlichen Kommunen – und aus der Krise der Gemeinschaftlichkeit, der Kommune und des Individuums.“
Weitere Informationen zum Symposium und zur Auszeichnung unter www.aktion-demenz.de oder 0641 99 232 06.


Kontakt:
Verena Rothe
Aktion Demenz e.V.
Karl-Glöckner-Straße 21E
35394 Gießen
Telefon: 0641 99 232 06
Telefax: 0641 99 232 19
Mobil: 01577 28 883 78
Web: www.aktion-demenz.de

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