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05.02.2013 - Menschen mit Demenz in der Kommune: 29 lokale Projekte erhalten Förderung der Robert Bosch Stiftung durch die Aktion Demenz e.V.

Gießen, 5. Februar 2013
In Deutschland leben mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Demenz. Sie sind auf ein soziales Umfeld angewiesen, das sie unterstützt und ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Das haben sich die Initiatoren von 29 lokalen Projekten in ganz Deutschland vorgenommen, die jetzt in die Neuauflage des von der Aktion Demenz e.V. durchgeführten Förderprogramms „Menschen mit Demenz in der Kommune" der Robert Bosch Stiftung aufgenommen wurden. Sie alle greifen das Thema Demenz in einem gesamtgesellschaftlichen Rahmen auf und entwickeln vor Ort Formen des gemeinsamen Miteinanders. Bei ihrem Vorhaben werden sie mit jeweils bis zu 15.000 Euro unterstützt. Insgesamt stellt die Robert Bosch Stiftung 400.000€ Euro zur Verfügung.

„Über die hohe Resonanz von über 150 Einsendungen und die Qualität der Bewerbungen haben wir uns sehr gefreut. Die Auswahl ist daher nicht leicht gefallen. Wir hoffen, dass auch die Projekte, die nicht gefördert werden konnten, Mittel und Wege finden, ihr Vorhaben umzusetzen und mit uns und anderen Projekten im ideellen Austausch bleiben – gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz", so der 1. Vorsitzende der Aktion Demenz, Professor Reimer Gronemeyer.

Die mit einer zivilgesellschaftlichen Ausrichtung bundesweit agierende Initiative führt zum dritten Mal das Programm durch und unterstützt damit weitere Kommunen auf ihrem Weg zur „Demenzfreundlichkeit". Deutschlandweit wurden seit 2009 bereits 50 Projekte gefördert und vor Ort z.B. alltagspraktische Hilfen sowie die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Demenz angeregt. Projektbeschreibungen, Impulse zur lokal angepassten Nachahmung und Hintergrundinformationen unter www.demenzfreundliche-kommunen.de.

„Es geht um die Aufhebung der oft einseitigen Wahrnehmung und Stigmatisierung des Themas und der Betroffenen - darum, einen langfristigen Bewusstseinswandel anzustoßen. So wie wir begonnen haben, Straßen und Häuser physisch barrierefrei zugänglich zu machen, gilt es nunmehr, für Menschen mit Demenz und anderen Einschränkungen den Zugang zur Gesellschaft und zum sozialen Miteinander ‚barrierefrei' zu gestalten - bzw. zu erhalten", so Verena Rothe, Programmkoordinatorin der Aktion Demenz e.V. .
Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den ausgewählten Projekten finden Sie unter www.aktion-demenz.de sowie www.bosch-stiftung.de/demenz und auf der Austauschplattform „Unterwegs zu demenzfreundlichen Kommunen" unter www.demenzfreundliche-kommunen.de.

Die geförderten Projekte kommen aus:

Baden-Württemberg: Grafenau, Leutkirch, Ludwigsburg, Ostfildern, Walldorf
Bayern: Bamberg, Garmisch-Partenkirchen, München, Nürnberg
Berlin: Berlin-Schöneberg
Brandenburg: Angermünde/Lychen, Kloster Lehnin
Hessen: Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Wiesbaden
Mecklenburg-Vorpommern: Sassnitz
Niedersachsen: Cloppenburg, Hohenhameln, Stadthagen
Nordrhein-Westfalen: Bielefeld, Düsseldorf, Hilden, 2x Köln
Rheinland-Pfalz: Bitburg
Sachsen: Radebeul, Scheibenberg
Thüringen: Gera

Kontakt:
Verena Rothe
Aktion Demenz e.V.
Karl-Glöckner-Str. 21 E
35394 Gießen
Telefon +49 (0) 641/992 32-06
Telefax +49 (0) 641/992 32-19
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www.aktion-demenz.de

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